Donnerstag, 6. September 2012

Not doing better

This third lunchtime was ... not exactly as awful as yesterday evening but in it's own way not good. 
I had nightmares about work and couldn't get more sleep in the morning when I woke up earlier because my thoughts only circeled around work.
Not good is just a nice way to describe it. I forgot again the cutlerys and this time I got in trouble with the manager. Not real trouble but she was quite angry. Which is understandable but I'm trying my best. So at lunch I had to only look after the customers inside which were not many. I feel stupid like that. Today we were three 'beginner' waitresses. The girl, that started at the same day as I looked after the guests in the garden and the other a bit more experienced girl cleaned the restaurant. It got again better after a while but I didn't had a lot to do. 
My evening shift is going to start soon and I get dressed with the thought that this shift is always even more complicated than lunchtime and that was already not good today. I'm actually sitting here and expecting her to call and tell she doesn't need me tonight but that's not going to happen because we've got a lot of customers today.

Die dritte Mittagsschicht war nicht ganz so schlimm wie gestern Abend war aber auf eine eigene Art und Weise schrecklich. Ich hatte Alpträume und hab nicht gut und lang geschlafen. Dann konnte ich auch nicht mehr einschlafen, weil meine Gedanken nur um die Arbeit gekreist sind. 
Ich habe schon wieder das Besteck nach der Bestellung vergessen aufzulegen und diesmal gabs Ärger mit meinem Boss. Nicht großen Ärger, aber sie war ziemlich wütend. Was auch verständlich ist, aber ich versuche mein Bestes. Mittags wurde ich dann nur den Tischen im Restaurant zugeteilt. Hier waren kaum Gäste. Da fühlt man sich einfach nur dumm. Heute waren wir auch drei 'Anfänger'Kellnerinnen. Das Mädchen, das am gleichen Tag wie ich angefangen hatte kümmerte sich um die ganzen Gäste im Garten und die andere Kellnerin, die schon ein bisschen länger hier ist hat das Restaurant sauber gemacht. Nach einiger Zeit wurde es besser, aber es gab ja auch nicht viel zu tun. 
Meine Abendschicht fängt gleich an und ich ziehe mich mit dem Gedanken an, dass diese Schicht immer schwieriger ist als Mittags und da lief es ja schon nicht gut. Im Grunde genommen sitze ich hier und warte nur darauf, dass sie anruft und sagt sie braucht mich heute Abend nicht. Allerdings weis ich, dass das nicht passieren wird, weil wir sehr viel Kundschaft heute erwarten. Einfach nur diese Woche durchstehen ist mein Gedanke.

Mittwoch, 5. September 2012

Doing better

You can't imagine how many many people here, have relatives in Germany, have already been to Germany several times or even speak a bit German.
Lunchtime of my second work day was much more better. The weather is still good, but it's more windy and therefore not too hot. There weren't as many customers as yesterday but enough to keep us busy. I knew a lot more things than yesterday but did still make mistakes. All in all a good lunchtime. 

The evening didn't went good. Somehome dinner is always worser.. Forgot three times to set up the cutlery after the order. I don't know... it's just difficult when it is busy and you have to handle five things at one time. Or customers change all the side dishes. 
The whole system is kinda different from Germany. I do my best. Some customers are very understanding but some others... well... on one hand I can understand them, but on the other... 
It's not like they don't get their food or drinks, it's just difficult for us to know 40 different wines after three days and all the dishes. And to know everything by heart.
I worked till the very end and it got better. Just the start of the evening was difficult.I hope I'll get enough sleep tonight.


Man kann sich nicht vorstellen wie viele Leute hier entweder Verwandte in Deutschland haben, schon mehrmals in Deutschland waren oder sogar ein bisschen Deutsch sprechen. 
Die Mittagsschicht lief am 2ten Tag viel besser als am Ersten. Das Wetter war immer noch gut, aber mehr Wind und daher auch nicht zu heiß. Es waren daher nicht so viele Gäste wie gestern hier aber genügend um beschäftigt zu sein. Ich wusste schon viel mehr Sachen als gestern, habe aber immer noch Fehler gemacht. Aber alles in allem eine gute Mittagsschicht. 

Der Abend lief nicht so gut. Irgendwie ist die Abendschicht immer schlimmer. Hab dreimal vergessen das Besteck nach der Bestellung aufzulegen. Ich weiß auch nicht... ist einfach schwierig sich alles zu merken, wenn viel los ist und man fünf Dinge gleichzeitig tun muss und sich merken muss. Oder ein Gast einfach mal die kompletten Beilagen ändert. 
Das ganze System ist einfach irgendwie anders als in Deutschland. Ich gebe mein Bestes. Die einen Gäste sind sehr verständnisvoll, aber andere ... naja.... einerseits kann ich sie ja verstehen, aber andererseits...
Es ist ja nicht so, dass sie ihr Essen oder Trinken nicht bekommen. Es ist einfach schwer für uns 40 verschiedene Weine nach 3 Tagen zu kennen und alle Gerichte. Und diese wirklich mit allen Kleinigkeiten. 
Ich habe am Abend dann bis zum Abschluss gearbeitet und zum Ende hin wurde es auch besser. Nur der Anfang war einfach schwierig. Ich hoffe ich werde heute Nacht viel schlafen.

Dienstag, 4. September 2012

First Working Day I Erster Arbeitstag

I was up early. That was partly a problem. Getting up earlier means getting tired earlier. I dressed accordingly and we went to the hotel. We were greeted and a waitress, who has worked there for some years already showed us around and everything. Where what is stocked, which cutlery for what, the tablenumbers etc. The weather was wonderful today so a lot of people came in and wanted to sit in the garden. It was really busy and we had so much to do that there was no time to think of anything except work. Luckily I didn't trip. So none of the 40-Pounds-Plates was broken. We were doing quite well and I had the chance to talk to some of the customers. Some said my English was quite good but I think that was only because I didn't talked too much so nobody would realize it. ;)
After Lunchtime we cleaned everything, ate a quick meal and could go home to have a rest. I tried to sleep but I really couldn't. I think that's going to change in the next days.
In the evening my next working term arrived. I was already tired and exhausted. There were a few customers but we were three waitresses and that wasn't that great because we stood around a lot. The tables aren't split up between the waitresses so it's difficult because no one wants to get in the way of the other one.In the beginning I just polished about 400 knifes and forks for a wedding this weekend. Not that funny but the rest of the evening, consisting of standing around, was worser. I got off a bit earlier today but will have to work tomorrow longer... it's going to be the same times as today. I finally got a spare key, no more knocking on windows ;)
I'm awfully tired right now. My feet hurt. I'm exhausted. I feel like I could sleep for weeks...
That was my first day. So let's hope it's going to be easier the next days. Good Night. :)

Ich war heute sehr früh wach, was teilweise ein Problem war. Denn wenn man früher aufwacht bedeutet das auch, dass man früher müde ist. Ich habe mich für die Arbeit angezogen und wir sind dann zum Hotel gegangen. Dort wurden wir begrüßt und eine Kellnerin, die dort schon seit einigen Jahren arbeitet hat uns herumgeführt und uns alles gezeigt. Wo was aufbewahrt wird, welches Besteck für was verwendet wird, die Tischnummern usw. Da das Wetter sehr schön war kamen viele Gäste und setzten sich auf die Terrasse. Es war viel los und wir hatten so viel zu tun, dass gar keine Zeit war an irgendetwas anderes als Arbeit zu denken. Glücklicherweise bin ich kein einziges Mal gestolpert. Es ist also keiner der 40-Pfund-Teller zerbrochen. Es lief ziemlich gut und ich hatte auch Gelegenheit mit einigen der Gäste zu reden. Einige meinten auch, dass mein Englisch sehr gut sei, aber das lag wohl nur daran, weil ich nicht viel gesagt habe, damit es niemandem auffällt. Nach dem Mittagessen haben wir alles sauber gemacht und aufgeräumt, haben schnell etwas gegessen und durften dann nach Hause gehen für eine Pause. Ich habe versucht zu schlafen, was jedoch nicht geklappt hat. Ich bin mir sicher, das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Am Abend hat dann meine nächste Schicht angefangen. Ich war schon jetzt müde und fertig. Es waren ein paar Gäste da, aber wir waren drei Kellnerinnen und das war nicht gut, da wird deswegen viel herum standen. Da die Tische auch nicht aufgeteilt sind will keine der anderen in den Weg kommen. Am Anfang habe ich auch erstmal nur an die 400 Messer und Gabeln für eine Hochzeit am Wochenende poliert. Das hat nicht wirklich Spaß gemacht, aber später wurde es durch das Herumstehen noch schlimmer. Ich durfte heute ein bisschen früher Schluss machen, muss dafür dann aber morgen länger arbeiten.. es werden genau die selben Zeiten wie heute sein. Ich habe auch endlich einen Schlüssel bekommen, das heißt kein Klopfen an Fenster mehr. ;)
Ich bin schon schrecklich müde. Meine Füße tun weh. Ich bin erschöpft und könnte jetzt erst einmal eine Woche durchschlafen. 
Das war also mein erster Tag. Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen einfacher wird. Gute Nacht. :)

Roomies

I'm having a short break right now, I'll tell you later how my first work day was. Right now I want to introduce you to my roommates. ;)
The first one was able to live with me about for 20 min. We will call it 1:0 for Sunny. Spider lost. My other roomie is a fly. It stayed with me since yesterday, but right now it's not around...maybe sleeping. If you think you've met a annoying cheeky flie before, you haven't met my roomie yet. Sitting on my duvet cover about 5 centimetre from my nose away. The score here is about 8:0. For the fly.
Another big fat spider became my roomie last night. It has its own place and doesn't even consider to leave. I don't like my roomies... Maybe I should complain at the agency about my roomies.... Just kidding. ;)
I have to leave for work now... looks like rain outside. 
Later :)
P.S.: I'll tell you a bit about my real housemates soon. :)
P.PS.: I threw my other spider roomie out of the window. ;) And now rain.


Ich habe im Moment eine kurze Pause, werde später von meinem ersten Arbeitstag erzählen. Aber vorerst möchte ich euch meine Zimmergenossen vorstellen. ;)
 Der erste hat es mit mir ungefähr 20 Minuten ausgehalten. Ich nenne es mal 1:0 Für Sunny. Spinne hat verloren. Mein anderer Zimmermitbewohner ist eine Fliege. Sie ist seit gestern hier, aber im Moment schläft sie wohl... Und glaub mir, du hast noch nie so eine nervige freche Fliege gesehen, wie diese. Setzt sich einfach ca. 5 cm von meiner Nase entfernt auf meine Bettdecke. Der Stand steht hier bei ca. 8:0. Für die Fliege. ;)
Eine andere dicke fette Spinne hat sich gestern zu meinem Zimmerpartner erklärt. Sie hat ihr eigenes kleines Plätzchen und scheint nicht mal auf die Idee zu kommen zu verschwinden. Ich komme mit meinen Zimmernachbarn nicht wirklich klar... Vielleicht sollte ich mich bei der Agentur über sie beschweren ;)
Ich muss jetzt zur Arbeit... draußen siehts nach Regen aus...
P.S. Ich erzähle euch bald etwas über meine echten Hausmitbewohner.
P.P.S Habe meine Spinnen-Zimmernachbarn aus dem Fenster geworfen. ;) Und doch kein Regen.

Montag, 3. September 2012

Random Photos of the day


Reasons I had to post this photo:

- Mirror! Look! That's my mirror!
- My miserly portion of spagetti... - but yummy!


Gründe, warum ich unbedingt das Fotos posten musste:

- Der Spiegel! Guck doch! Mein Spiegel!
- Meine mickrige Portion Spagetti... aber sehr lecker!













Haslemere...    

waiting for the bus to arrive.   

Warten auf den Bus.  

Haslemere / Enjoying the sunny day

I actually just met one girl after going downstairs. We talked a bit and after that I left the house. She couldn't come with me bacause she had to wait for a delivery. So I went on my own. I bought a Coke and a T-Mobile SIM card at a store nearby. I rounded the corner and saw the bus departing. I dindn't know before the time schedule. So I just took a stroll through the village and went home again. Finally I took the next bus to Haslemere. It was sunny and quite hot and a walked a lot because I got too early off the bus. I looked into the stores and also went to the Santander bank, and made an appointment. After that I went to TESCO to buy some food and also to look for a mirror. Unfortunately the store didn't have any furnishing. Next I went to a small clothes store and bought a black shirt for work. Normally our work supplies us with shirts but she told me they don't have shirts for my size... 
Talking about size! I'm not worried anymore about gaining to much weight because of the wight bread etc because if I'm going to walk everyday so much I did today, thats NEVER going to happen!!! LOL. I walked from the busstop I got off to early and back about 45 minutes!
After the shirt shopping I went in a small store and found - ta-da! - a mirror. ... Not as big as I hoped but enough for now. Then I chilled a bit on a bench, drank my coke and ate some snacks.
At 4 pm I had my appointment at the bank. It was a bit difficult but also funny, in the end I got a basic current account. They were all very nice to me and helpful.
I missed the bus and had to wait for the next one, so I just went back to the stop I got off. My feet started hurting by then but I didn't care. At the busstop I sat down and read. My kindle is showing its worth ;)
While sitting in the bus I felt how exhausted I was and happy to get home. Back in the village I stopped again to buy some things for the breakfast tomorrow. 
At home I met some of the other guys again. After talking I unpacked my groceries and made some space for my things in the kitchen cupboards. Next it was time for cooking. I was already starving! Horrified I saw the gas cooker ... I never cooked with that one before. After my spanish housemate showed me how to get it on ;D I cooked Spagetti. I thought I started with something simple. ;) It worked quite well although I miscalculated the portion and I'm still a bit hungry... But! Everything is alright, I just washed the dishes and now I'm enjoying my evening before tomorrow it's going to be a hard working day. I'm a bit nervous but also excited!
Skyped with my family. Miss you so much!


Genau genommen habe ich unten dann nur eines der anderen Mädchen getroffen. Wir haben ein bisschen gequatscht und dann bin ich auch schon raus gegangen. Sie konnte nicht mit mir mitkommen, weil sie noch auf eine Lieferung warten musste. Ich habe mich also allein auf den Weg gemacht. Habe mir noch schnell eine Cola und eine T-Mobile SIM Karte in einem kleinen Laden in der Nähe gekauft. Dann, gerade als ich um die Ecke bog, sah ich den Bus abfahren. Ich kannte zu dem Zeitpunkt den Busfahrplan noch nicht. Habe dann nur einen kleinen Spaziergang durch das Dorf gemacht und bin dann nochmal nach Hause. Dann habe ich endlich den nächsten Bus nach Haslemere genommen. Es war sonnig und ziemlich heiß und ich musste ein ganzes Stück laufen, weil ich zu früh ausgestiegen war. Ich habe dann ein bisschen in die Läden geschaut und bin auch zur Santander Bank gegangen und habe einen Termin ausgemacht. Danach bin ich zu TESCO gegangen um Essen zu kaufen und um nach einem Spiegel zu suchen. Leider gab es bei diesem TESCO keine Einrichtungsgegenstände. Als nächstes bin ich in einen kleinen Klamottenladen gegangen und habe mir ein schwarzes Shirt für die Arbeit gekauft. Eigentlich bekommen wir von der Arbeit unsere Shirts, nur hat meine Chefin gemeint, dass sie keines in meiner Größe hat. Wo wir gerade über Größe reden! Ich muss mir wohl doch keine Sorgen machen, dass ich wegen dem Weißbrot oder ähnlichem zunehmen werde, denn wenn ich jeden Tag so viel rumlaufe wie heute, dann werde ich NIEMALS zunehmen! Lol. Ich bin von der Bushaltestelle, an der ich zu früh ausgestiegen bin, und wieder zurück insgesamt 45 Minuten gelaufen.
Nach dem Shirt-Shopping bin ich in einen kleinen Laden und habe - Tadaaa! - einen Spiegel gefunden. Zwar nicht so groß wie ich ihn mir vorgestellt hatte ;) aber für den Moment groß genug. 
Dann habe ich mich ein bisschen auf einer Bank ausgeruht, meine Cola getrunken und eine Klitzekleinigkeit gegessen.
Um 16 Uhr war dann mein Termin bei der Bank. Es war ein bisschen kompliziert, aber auch lustig und am Ende habe ich ein 'Basic' Konto bekommen. Sie waren alle sehr nett zu mir und hilfsbereit.
Da der Bus mal wieder weg war und ich auf den nächsten warten musste bin ich dann einfach zu der Haltestelle, an der ich zu früh raus bin, zurück gegangen. An der Bushaltestelle hab ich mich dann hingesetzt und gelesen. Mein Kindle hat sich bewährt!!
Im Bus habe ich dann gemerkt wie fertig ich war und glücklich wieder nach Hause zu kommen. Zurück im Dorf hab ich dann noch schnell ein paar Sachen für das Frühstück morgen eingekauft.
Im Haus habe ich dann wieder ein paar meiner Mitbewohner getroffen und wir haben geredet. Nach dem Reden habe ich meine Einkäufe ausgepackt und mir erstmal Platz in einem der Schränke geschafft. Als Nächstes war dann das Kochen dran. Ich hatte einen Rießenhunger! Entsetzt habe ich dann den Gasherd bemerkt... Ich habe davor noch nie mit so einem gekocht! Nachdem mein spanischer Mitbewohner mir dann gezeigt hat, wie ich das Ding anschmeiße, habe ich mir dann Spagetti gemacht. Ich dachte ich fange mal mit etwas einfachen an. ;) Hat auch super geklappt und lecker geschmeckt, aber ich habe mich ein bisschen verschätzt und die Portion ist dann etwas kleiner ausgefallen... mit dem Ergebnis, das ich jetzt noch ein bisschen hungrig bin. Aber! Alles ist in Ordnung, ich habe noch abgewaschen und genieße meinen Abend vor dem ersten harten Arbeitstag. Ich bin leicht aufgeregt aber auch gespannt!
Habe dann noch mit meiner Familie geskyped! Ich vermisse euch sehr!